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η[energie]-1-2010
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LED und OLED
LED und OLEDIm Zuge der wachsenden Umweltverschmutzung können Lichtquellen mit hohem Wirkungsgrad einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten. Prof. Dr. Peter Walther blickt auf die Möglichkeiten von LED´s. Praktisch gibt es sie in allen Farbtönen mit Leistungen bis zu 100 W und einer Lichtausbeute von bis zu 132 Lumen pro Watt (APRIL 30, 2009 - Cree, Inc). Die organische Variante der LED, die sog. OLED, könnte der LED sogar den Rang ablaufen. Wie macht eine LED Licht aus Strom?
Eine LED (egl. Light Emitting Diode), zu Deutsch einfach Leuchtdiode, ist eine Halbleiterkristall- Festkörperlichtquelle, bestehend aus einem PN-Übergang, der Licht aussendet, wenn eine Spannung zwischen den beiden als Anode und Kathode bezeichneten Elektroden angelegt wird. Diese angelegte Spannung ist klein und liegt für rote LEDs bei 1.7 V und bei blauen bei 3 – 4 V. Eine LED strahlt in einem schmalen Spektrum Licht ab. Sie haben also nur eine spezifische Farbe, abhängig vom verwendeten Halbleitermaterial. Die LED als zukünftige Lichtquelle
LEDs gab es zunächst nur für kleinere Ströme um die 20 mA mit entsprechend kleinen Leistungen. Für Beleuchtungszwecke waren sie ungeeignet. Als Anzeigelämpchen in der Technik sind sie allgegenwärtig.
- eine hohe Lichtausbeute, Lumen/Watt, Daneben gibt es aber auch nicht zu unterschätzende Nachteile wie:
- den hohen Preis,
Bezüglich der Lichtausbeute und der Effizienzklasseneinteilung sind die LEDs vergleichbar mit den Energiesparlampen, so etwa mit den Kompaktfluoreszenzlampen, sog. CFL (engl. Compact Fluorescent Lamp). Power LEDs als Ersatz der Glühbirne Das Licht einer LED wird eher punktförmig abgestrahlt und so ist sie nicht unbedingt als direkter Ersatz für eine Glühlampe geeignet. Aber als Ersatz einer Spothalogenlampe kann sie gut dienen, da diese das Licht bündelt, was bei einer Spotlampe gewünscht ist. Abbildung 4a zeigt dazu ein Beispiel. Gut erkennbar ist das als Kühlkörper ausgestaltete Lampendesign. Abbildung 4b zeigt eine 1W LED in Tropfenform. Der Kühlkörper liegt hier zwischen Sockel und Mitte des Lampenglases. In Abbildung 4c ist der Ersatz einer 60 W Glühbirne zu sehen. Die Lichtabstrahlung ähnelt der einer Glühlampe, da viele kleine LEDs zylinderförmig angeordnet sind. Das Design ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Der Verbraucher wünscht eher eine Lampe, die der Glühlampe ähnelt. Hier gibt es noch erheblichen Handlungsbedarf. Power LEDs im Einsatz für Straßenbeleuchtung Die Vorteile der LED, die lange Lebensdauer und die hohe Lichtausbeute, bringen die Kommunen und Gemeinden auf den Plan. Lässt sich durch den Einsatz von LEDs bei der Straßenbeleuchtung etwas gewinnen? Diese Frage wird derzeit in Deutschland mit einem Projekt in Mainhausen in der Gemeinde Offenbach in Hessen und in der Schweiz in Landquart beantwortet. In Landquart soll die Straßenbeleuchtung der ganzen Gemeinde auf LED umgestellt werden. In Mainhausen w ird die Straßenbeleuchtung der Ringstraße mit LED ausgestattet. Dabei werden natürlich alle möglichen Untersuchungen gemacht. Wie sind die Lichtverhältnisse im Vergleich zu den bisher verwendeten Natriumdampflampen, wie groß ist der Energieverbrauch, lassen sie sich intelligent einsetzen, z. B. durch Ein- und Ausschalten mit Bewegungsmeldern oder durch Absenken der Helligkeit während der Nachtstunden zwischen 1 Uhr und 5 Uhr in der Frühe etc.? Dies alles lässt sich mit den bisher verwendeten Quecksilber- und Natriumdampflampen nicht realisieren. Eine Alternative zu den LEDs ist bereits in Sicht – die OLED
Kaum ist man in der Lage, Power LED für die Beleuchtung herzustellen und den Markt dafür aufzubauen, droht schon Konkurrenz durch die OLED. OLED steht für Organic Light Emitting Diode und ist eine Diode aus Kunststoff. Im Prinzip handelt es sich um eine Diode auf Polymerbasis, wobei es im Wesentlichen kurz- und langmolekulare Polymere gibt, aus denen eine OLED gefertigt werden kann. Zur Herstellung von kurzmolekularen OLEDs wird ein Vakuum benötigt, in dem die Moleküle auf das Substrat aufgedampft werden. Dieses Verfahren ist relativ teuer und wird etwa für kleinere Displays in Autoradios und Handys verwendet. Die langkettigen Polymere lassen sich einfacher auf das Substrat aufbringen, etwa im Siebdruckverfahren oder durch eine Tintenstrahldrucktechnik, was ein wesentlich einfacheres Verfahren ist. Es ist noch nicht wirklich zu einem Durchbruch gekommen, da die Lebensdauer und die Effizienz momentan den Anforderungen nicht genügen. |
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